In dieser neuen exklusiven Serie von Advanced Nutrients zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du deinen eigenen Indoor-Hydroponik-Garten aufbaust und schon bald die ersten eigenen Buds ernten kannst!
Die „Deinen eigenen Anbauraum bauen“-Serie:
Teil 1 – Raumwahl & Planung (du bist hier!)
Teil 2 – Beleuchtung & Isolation richtig berechnen
Teil 3 – Temperatur und Luftfeuchtigkeit perfekt einstellen
Teil 4 – Wärmeberechnung, Sicherheit & Hygiene-Tipps
Einführung: So baust du deinen eigenen Anbauraum
Der Hydro-Anbauraum – das Herzstück deines Grows!
Hier passiert einfach alles: von der Keimung über die Veg- und Blütephase bis zur Ernte.
Du wirst verdammt viel Zeit hier verbringen – deshalb lohnt es sich, von Anfang an alles richtig zu machen.
Gerade wenn du neu im Indoor-Growing bist, gibt es eine Menge zu beachten.
Manches ist logisch, anderes hast du dir vielleicht noch nie überlegt.
Kein Problem – genau dafür ist diese Serie da.
Wir nehmen dich an die Hand und zeigen dir Schritt für Schritt, wie du deinen perfekten Anbauraum aufbaust …
So findest du den perfekten Indoor-Anbauraum …
Der erste Schritt beim Aufbau deines eigenen Grow-Rooms ist die Wahl des richtigen Standorts.
Das ist tatsächlich wichtiger, als die meisten denken – es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die du beachten solltest.
Ganz oben auf der Liste der meisten Grower stehen Privatsphäre und Sicherheit.
So bleibt dein Grow-Room privat und sicher. Wenn du deinen Anbauraum diskret halten willst, musst du ihn an einem Ort platzieren, der nicht sofort ins Auge fällt. Beispiel: Wer im Haus growt, stellt seine Box oder seinen Raum auf keinen Fall direkt neben die Haustür.
Überleg dir außerdem frühzeitig, wie du den Zugang sichern willst:
– Bei einem kompletten Zimmer reicht oft ein gutes Türschloss.
– Bei einem Schrank oder kleiner Kammer musst du auch diese Tür vernünftig abschließen können.
Kurz: Mach dir von Anfang an Gedanken, wie du neugierige Blicke und unbefugten Zutritt verhinderst.
Die beliebtesten Orte für einen Indoor-Grow:
– Keller (absoluter Favorit vieler Grower)
– Kleider- oder Abstellschränke
– Leere Schlaf- oder Gästezimmer
– Extra eingebaute Zwischenwände oder eigens konstruierte Grow-Nischen
Zweitens: Du musst die Umgebung komplett unter Kontrolle haben
Das bedeutet vor allem, externe Störfaktoren wie extreme Hitze oder Kälte auszuschließen. Zimmer im Dachgeschoss oder mit großen Südfenstern sind deshalb meist die schlechteste Wahl – im Sommer wird’s dort brutal heiß. Genau aus diesem Grund schwören so viele Grower auf den Keller: unterirdisch, ganzjährig kühl und stabil in der Temperatur.
Außerdem solltest du den Raum so wählen, dass Strom und Wasser ohne große Umwege erreichbar sind. Lange Verlängerungskabel-Orgien durchs ganze Haus oder Wasserschläuche quer durch die Wohnung sind nicht nur nervig, sondern auch echte Sicherheitsrisiken.
Bonus-Tipp: Ein blanker Beton- oder Asphaltboden ist Gold wert. Weniger Verstecke für Schädlinge, einfacher zu reinigen und bei Überschwemmungen kein Drama.
Zu guter Letzt: Belüftung darf nie zu kurz kommen. Du brauchst einen Raum, der entweder schon gut belüftet ist oder sich ohne großen Aufwand belüften lässt – eine starke Luftzirkulation und Abluft sind absolut essenziell. Je größer und verwinkelter der Raum ist, desto mehr und stärkere Ventilatoren wirst du brauchen, damit die Luft überall hinkommt.
Und falls du einen freistehenden Grow-Raum (z. B. Gartenhaus, Container oder separater Schuppen) baust, gelten exakt dieselben Regeln: Privatsphäre, Sicherheit, einfacher Zugang zu Wasser und Strom, perfekte Belüftung – alles muss von Anfang an durchdacht sein.
Warum du deinen Anbauraum zuerst skizzieren solltest
Im Video unten erklärt der erfahrene Grower Eljay, warum es so wichtig ist, den Raum vorher genau zu planen und zu zeichnen, und zeigt dir Schritt für Schritt, wie du das am besten machst.
Eine solche Skizze (oder gleich ein kleiner maßstabsgetreuer Grundriss) ist im Prinzip ein Modell deines zukünftigen Grow-Rooms auf Papier. So kannst du schon im Vorfeld testen, was wo reinpasst, wo Lampen, Abluft und Pflanzen am sinnvollsten stehen – und Änderungen sind mit dem Radiergummi erledigt, statt später teuer umzubauen. Schau dir das Video an:
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Sobald der Raum feststeht – erst mal messen! Bevor es richtig losgeht, musst du unbedingt die Quadratmeterzahl (Grundfläche) und das Kubikmeter-Volumen deines Raums berechnen. Das sagt dir exakt: wie viele Pflanzen reinpassen; wie viel Lichtleistung du brauchst; welche Kühlung/Abluft nötig ist; und sogar, wie lange dein CO₂-Brenner laufen muss.

Nimm also Maßband oder Laser-Entfernungsmesser und notiere dir: Höhe, Länge, Breite.
Diese Messungen sind Gold wert und werden der Fahrplan zu deinem perfekten Anbauraum sein. Wir ermitteln diese Werte, indem wir den Raum von Seite zu Seite messen und alles aufschreiben. Miss von vorne nach hinten und schreib es auf. Dann schließlich von oben nach unten und schreib es auf (Länge, Breite und Höhe des Raumes).

Zeichne deinen Anbauraum und markiere die Position deiner Pflanzen, des Reservoirs, eventueller Filter, Türen usw. Das kannst du mit Computersoftware machen (wie im Bild) oder ganz einfach auf einem Blatt Papier – ganz wie du möchtest.
Das Nächste, was du tust, sobald du deine Maße hast, ist, deinen Hydro-Raum zu zeichnen. Das kannst du entweder am Computer mit einem Planungsprogramm wie Microsoft Visio machen oder auf einer Serviette – ganz egal, was für dich am einfachsten ist. Du willst einfach eine grundsätzliche Vorstellung davon bekommen, wie dein Anbauraum später aufgebaut sein wird.
Du solltest konkret einzeichnen, wo deine Pflanzen stehen sollen, und den eigentlichen Anbaubereich abgrenzen – das ist dein „Canopy“ (die Fläche unter den Lampen). Zeichne außerdem ein, wo dein Wasser-Reservoir steht, sowie Laufwege und Versorgungsbereiche, zum Beispiel den Elektroanschluss.
Als Faustregel brauchst du etwa einen Quadratfuß (ca. 30 × 30 cm) pro Pflanze. Je nach Sorte und Trainingsmethode kann es mehr oder weniger sein, aber für die erste Planungsphase rechnest du mindestens mit einem Quadratfuß pro Pflanze.
Diesem Plan werden wir in den nächsten Teilen der Serie noch weitere Details hinzufügen:
Belüftung der Lampen („Lichtdiagramm“), Abluftführung des Raums („Kanalplan“) und alles Weitere, was nötig ist.
Sich in der Planungsphase die Zeit zu nehmen und alles genau durchzuzeichnen, macht es später viel einfacher, kommende Probleme früh zu erkennen und sicherzustellen, dass wirklich nichts vergessen wurde.
Glückwunsch! Du hast den perfekten Raum gefunden und bist bereit, deine Beleuchtungs- und Isolierungsanforderungen zu berechnen…
In der nächsten Folge dieser Serie behandeln wir:
- Wie du GENAU berechnest, wie viele Lampen deine Pflanzen brauchen
- Was du unbedingt über Isolation wissen MUSST, damit deine Pflanzen glücklich bleiben
- Elektrische Sicherheit 101: Wie du dir garantiert keinen Stromschlag holst!
- Und noch viel, viel mehr!
Bis zum nächsten Mal – teile diesen Artikel gern mit deinen Grow-Buddies oder allen, denen er helfen kann. Poste ihn auch in den sozialen Netzwerken. Und viel Erfolg beim Einrichten deines perfekten Anbauraums!





